Hallo, meine Lieben!
Ehe man sich versieht, ist wieder ein Monat rum und das Jahr neigt sich immer mehr dem Ende zu. Wie ich bereits wisst (oder nicht, aber dann erfährt ihr es jetzt) bin ich ein leidenschaftlicher Liebhaber des Herbsts! Ich liebe diese Jahreszeit so sehr und habe auch deshalb den Oktober total genossen: lange Herbstspaziergänge, Kaufen kuscheliger Pullis, Schals und einer neuen Jacke und natürlich viel Tee und Kaffee waren großer Teil meines Oktobers.
Aber natürlich habe ich auch gelesen! Diesen Monat habe ich fünf Bücher gelesen, die mir auch eigentlich alle relativ gefallen haben:
Siege and Storm (Grisha 2) von Leigh Bardugo

Die Grisha Welt ist einfach eine meiner absoluten Lieblingswelten, um ganz einzutauchen. Ich konnte nun endlich den zweiten Teil der Grisha Reihe lesen und war begeistert! Die Dilogie ("Six of Crows", "Corde Kingdom") habe ich bereits gelesen und diese zählt zu meinen Lieblingsbüchern- vor allem die Charaktere und das world building hat es mir angetan. Nun wollte ich aber auch die restlichen Bücher dieser Welt weiterlesen und habe mit "Siege and Storm" weitergemacht. Die Handlung ist zu keiner Zeit irgendwie langweilig und ich bin wirklich schnell durch das Buch gekommen! Vor allem ein Charakter, der hier neu eingeführt wurde, ist Grund dafür, dass ich immer schnell weiterlesen wollte. Das einzige, was ich gestört hat, war die Protagonistin. Alina hat für mich nichts, was sie so wirklich rausstechen lässt, sie ist einfach da. Genauso wie Mal, der gefühlt nur zum Schmollen anwesend war. Dennoch kann ich es kaum erwarten, den dritten und letzten Teil zu lesen und mehr über den Darling herauszufinden.
None of the Above von I.W. Gregorio
Ich habe seit letztem Jahr immer das Bedürfnis, auch mal diverse Bücher zu lesen, also Bücher, in denen man Charaktere oder Schauplätze auffindet, über die man nicht oft liest/ hört. Besonders finde ich den lgbtq+ Bereich interessant und ich bin sehr glücklich darüber, dass aus diesem Genre so viele neue Bücher erscheinen und das allgemeine Interesse dafür steigt! Nun wollte ich ein Buch lesen, in dem der Protagonist intersexuell und deshalb begann ich mit "None of the Above" von I.W. Gregorio. Was ich besonders gut fand war, dass nichts verschönigt wurde. Unsere Protagonistin Kristin befindet sich nach der Diagnose, in der sie erfährt, dass sie weibliche und männliche Geschlechtsorgane besitzt, in einem Chaos. Als Leser empfindet man mit ihr mit, aber vieles was im Buch behandelt wurde, oder eher wie es behandelt wurde, habe ich nicht ganz gutgeheißen. Des Weiteren lässt sich die Handlung sehr leiht voraussehen. Aber zum Ende hin wurde es wieder besser, da Kristin dazu gelernt hat und nicht mehr alles schwarz und weiß gesehen hat. Dieses Buch ist ein guter Einstieg, wenn man mehr über Intersexualiät oder allgemein lgbtq+ lesen möchte.Alex, Approximately von Jenn Bennett
Alex, Approximately ist ein totales Sommerbuch und während des Lesens habe ich es immer wieder ein wenig bereut, dass ich es nicht schon früher angefangen habe...aber dennoch hat es mir so viel Spaß gemacht, es zu lesen.
Die Charaktere sind so toll, jeder ist auf seine Art anders und ich hatte öfter mal den Wunsch, mit den Figuren befreundet zu sein. Wie es immer in solchen Plots ist, in denen man nicht weiß, dass der jeweils andere derjenige ist, den man tatsächlich sucht, ist es oft zu Missverständnissen gekommen und als Leser wurde man das eine oder andere Mal verzweifelt, wenn die Protagonistin Bailey trotz so vieler Hinweise einfach nicht dahinter kam, wer denn nun ihr "Alex" ist. Was mich auch positiv überrascht hat, war, dass hier auch reifere Themen enthalten waren. Sex zum Beispiel wird hier nicht wie in den meisten YA Büchern verheimlicht, sondern man redet offen darüber.Alles in allem haben mir die Handlung und die Figuren sehr gefallen und ich kann das Buch vor allem für die Sommerzeit empfehlen!
Kleine große Schritte von Jodi Picoult
Dieses Buch ist mein Highlight diesen Monat! Es hat mir so so gut gefallen und ich bin wirklich froh, dass ich es gelesen habe und ich so viel mit auf dem Weg nehmen kann, nachdem ich es beendet habe. Eine ausführliche Rezension von mir zu diesem Buch findet ihr hier.
Um das wichtigste meiner Meinung noch mal zu sagen: Diese Geschichte ist zwar fiktional, jedoch ist Rassismus noch heute ein reales Etwas in unserer Gesellschaft- in jeder Gesellschaft. Die Autorin hat mit diesem Buch eine wundervolle Arbeit getan, die von jedem wertgeschätzt werden sollte. Ich würdige es sehr und die Tatsache, dass ich so viel lernen konnte, lässt mich dieses Buch noch mehr lieben.we could have had it all von Malien Neuwald
Ich habe bisher noch nicht viel von der neuen Welle an poetry Büchern gelesen, die seit einiger Zeit nun die Runde macht. Jedoch war ich schon länger daran interessiert, welche zu lesen, da ich schon klassische Gedichte immer sehr angenehm zu lesen empfand.
"We could have had it all" ist ein sehr persönliches Buch- es ist sozusagen eine Ansammlung von Gefühlen, Gefühle der Autorin. Herzschmerz, Liebe und Hoffnung werden hier verarbeitet und ich fand es wunderschön und herzbrechend zugleich, es zu lesen. Aber das macht Literatur meiner Meinung erst gut. Durch die unstrukturierten Texte, die aber dennoch auf inhaltlicher Weise miteinander verbunden und so strukturiert sind, konnte ich mich sehr licht mit der Autorin identifizieren und es hat mich sehr bewegt. Sehr empfehlenswert!



Hey ho Liebes! :)
AntwortenLöschenSo ein schöner Lesemonat! Kleine große Schritte war auch mein Highlight im Oktober! Ich lese gerade ein anderes Buch von Jodi Picoult und bin gespannt, ob es an Kleine große Schritte rankommt! :)
Alex, Approximately ist auch schon auf meiner Wunschliste und Die Grischa Trilogie muss ich auch endlich mal lesen. Bin so gespannt. Konnte man es gut auf Englisch lesen?
Ganz viel Liebe x
Sara
Sehr schöner und erfolgreicher Lesemonat! Mich persönlich spricht besonders Jodi Picoult an, es steht schon auf meinem Wunschzettel :)
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