Originaltitel: IT
Autor/in: Stephen King
Erscheinungsdatum: 15.09.1986
Verlag: Heyne
Seiten: 1535
Genre: Horror, Fiction, Fantasy, Thriller
Preis: 14,99 € (D)
1957 hatte alles begonnen. Der kleine Georgie war das erste Opfer. Und dann brach "es" über die Stadt Derry herein. Über 25 Jahre später: Mike Hanlon ruft sechs Freunde zusammen und erinnert sie an den Schwur, den sie geleistet haben. Sollte "es", das namenlose Böse, noch einmal auftauchen, wollen sie sich wieder in Derry treffen. Damals sind die Freunde in Abwasserschächte gestiegen, als Kinder haben sie "es" gejagt und zu töten versucht. Aber "es" wurde nur verletzt. Einer der Freunde kann zum Treffen nicht mehr kommen. Er liegt blutverschmiert in seiner Badewanne. Offensichtlich Selbstmord ...
Die Handlung hat zwei Stränge: Wir verfolgen die Hauptfiguren in ihrer Kindheit im Sommer 1958 und schließlich auch über 25 Jahre später, wo diese sich abseits von Derry ihr eigenes Leben aufgebaut haben. Zwischendurch lernen wir auch andere Menschen in Derry kennen, die ES zum Opfer fielen, was mir persönlich total gefallen hat. Viele kritisieren Stephen King dafür, dass er "irrelevante" Charaktere oft detailliert beschrieb, obwohl genau diese später nicht mehr in Erscheinung traten, aber meiner Meinung nach, hat genau diese Art des Schreibens dazu geführt, dass der Ort und seine Menschen für mich realer wurden. Außerdem standen alle "eingeschobenen" Geschichten in einem logischen Zusammenhang zu einander, weswegen es vielleicht manchmal überwältigend war, aber keinesfalls sinnlos.
Nun zu den Charakteren: Wie ich diese Kinder und ihr Club of Losers lieben gelernt habe! Ich habe mitgefiebert und wäre am liebsten mit auf ihre Abenteuertrips gegangen (aber nur wenn es Abenteuer ohne Pennywise den Clown sind!). Bill ist der Leader in der Bande, bestehend aus ihm, Eddie, Richie, Beverly, Ben, Mike und Stan. Jedes einzelne Mitglied dieses Club of Losers hat seine eigenen ernsten Probleme: Bill scheint nach dem Tod seines kleines Bruders durch ES für seine Eltern unsichtbar, Eddie leidet unter Asthma und wird von seiner übervorsorglichen Mutter erdrückt, Richie wird ständig aufgrund seiner Brille und Eigenartigkeit gehänselt, Beverly hat einen missbräuchlichen Vater, Ben wird wie Richie aufgrund seines füllenden Aussehens gemobbt, Mike ist farbig und wird dementsprechend mit Rassismus konfrontiert und Stan ist jüdischer Herkunft, weswegen er von vielen gemieden wird.
Die Außenseiter finden in einander ein Zuhause und nehmen, nachdem sie Zeugen erschreckender und seltsamer Vorgänge werden, den Kampf gegen ES auf. Neben ihren eigenen Problemen und dem gruseligen ES kommt auch noch Henry Bowers, ein gewaltfreudiger Junge aus ihrer Schule, und seine Gruppe dazu. Diese haben es sich zur Aufgabe gemacht, unsere Loser zu terrorisieren- und es bleibt nicht nur bei kindischen Streichen.
Dieser ganze Freundschaftsaspekt und die Hauptfiguren sind das, was mich für das Buch so sehr begeistert hat. Ich habe es geliebt, mit den Kindern Geheimnisse aufzudecken, zu trauern, zu lachen und zu erleben. Natürlich musste ich, so sensibel wie ich eben bin, hier und da auch weinen, was natürlich nur nochmal unterstreicht, wie großartig ES ist.
Erzfeind der Kinder und weiterer Hauptakteur ist Es (wenn ich die Figur meine, schreibe ich Es; meine ich das Buch allgemein, bezeichne ich es als ES). Nachdem ich das Buch gelesen habe und alles überdacht habe, weiß ich immer noch nicht ganz, wie ich einer Person Es erklären könnte. Dieser Clown ist wirklich furchterregend (ich hatte meine Schockmomente während dem Lesen) und verkörpert einen sehr guten Bösewicht.
Das Ende und wie Stephen Kings alles gehandhabt hat, hat mich wirklich beeindruckt. Ich war die ganze Zeit aufgeregt und konnte das Buch oft gar nicht weglegen! Meiner Ansicht nach hat King auch die Geschichte der Loser in der Vergangenheit und 28 Jahre später grandios verbunden- ich war von dem Schreibstil und der Geschichte des Autors erheblich im positivem Sinne erschüttert. Des Weiteren kann ich es kaum erwarten, irgendwann (bald hoffentlich) einen weiteren King zu lesen.
Noch ein Wort zum "Horrorgrad" dieser Story: Ich fand, dass es an einigen Stellen wirklich verstörte Szenen gab, aber es war auch nicht wirklich so schlimm, dass man sich dermaßen erschreckt...eher dass man geschockt ist. Denn nicht nur furchteinflößende Themen erwarten den Leser, sondern auch Szenen (Sex, Szenen mit expliziten Sprachausdrücken), die eher für ein älteres Publikum geeignet sind.
Ich für meinen Teil bin absolut begeistert und kann es kaum abwarten, bis ich im Kino sitze und diesen Film gucke!
5/5 Sterne




1957 hatte alles begonnen. Der kleine Georgie war das erste Opfer. Und dann brach "es" über die Stadt Derry herein. Über 25 Jahre später: Mike Hanlon ruft sechs Freunde zusammen und erinnert sie an den Schwur, den sie geleistet haben. Sollte "es", das namenlose Böse, noch einmal auftauchen, wollen sie sich wieder in Derry treffen. Damals sind die Freunde in Abwasserschächte gestiegen, als Kinder haben sie "es" gejagt und zu töten versucht. Aber "es" wurde nur verletzt. Einer der Freunde kann zum Treffen nicht mehr kommen. Er liegt blutverschmiert in seiner Badewanne. Offensichtlich Selbstmord ...
Ich erinnere mich, als ich zum Ersten Mal den Entschluss gefasst habe, dieses Buch zu lesen: Als ich hörte, dass in näherer Zukunft eine neue Verfilmung rauskommen sollte. Da ich ein großer Fan von Horrorfilmen bin, wurde die Vorfreude auf den Film immer größer! Eins wollte ich vorher aber unbedingt erledigen: das Buch lesen. Ich hatte schon immer so viel Gutes über Stephen King und seinem Schreibstil gehört, dass ich immer neugieriger wurde, jedoch wurde ich von der massiven Dicke seiner Bücher und den komplexen Handlungen eingeschüchtert. Zum Glück habe ich dies überwinden, denn dieses Buch ist eins meiner Lesehighlights 2017!
Die Handlung hat zwei Stränge: Wir verfolgen die Hauptfiguren in ihrer Kindheit im Sommer 1958 und schließlich auch über 25 Jahre später, wo diese sich abseits von Derry ihr eigenes Leben aufgebaut haben. Zwischendurch lernen wir auch andere Menschen in Derry kennen, die ES zum Opfer fielen, was mir persönlich total gefallen hat. Viele kritisieren Stephen King dafür, dass er "irrelevante" Charaktere oft detailliert beschrieb, obwohl genau diese später nicht mehr in Erscheinung traten, aber meiner Meinung nach, hat genau diese Art des Schreibens dazu geführt, dass der Ort und seine Menschen für mich realer wurden. Außerdem standen alle "eingeschobenen" Geschichten in einem logischen Zusammenhang zu einander, weswegen es vielleicht manchmal überwältigend war, aber keinesfalls sinnlos.
Nun zu den Charakteren: Wie ich diese Kinder und ihr Club of Losers lieben gelernt habe! Ich habe mitgefiebert und wäre am liebsten mit auf ihre Abenteuertrips gegangen (aber nur wenn es Abenteuer ohne Pennywise den Clown sind!). Bill ist der Leader in der Bande, bestehend aus ihm, Eddie, Richie, Beverly, Ben, Mike und Stan. Jedes einzelne Mitglied dieses Club of Losers hat seine eigenen ernsten Probleme: Bill scheint nach dem Tod seines kleines Bruders durch ES für seine Eltern unsichtbar, Eddie leidet unter Asthma und wird von seiner übervorsorglichen Mutter erdrückt, Richie wird ständig aufgrund seiner Brille und Eigenartigkeit gehänselt, Beverly hat einen missbräuchlichen Vater, Ben wird wie Richie aufgrund seines füllenden Aussehens gemobbt, Mike ist farbig und wird dementsprechend mit Rassismus konfrontiert und Stan ist jüdischer Herkunft, weswegen er von vielen gemieden wird.
Die Außenseiter finden in einander ein Zuhause und nehmen, nachdem sie Zeugen erschreckender und seltsamer Vorgänge werden, den Kampf gegen ES auf. Neben ihren eigenen Problemen und dem gruseligen ES kommt auch noch Henry Bowers, ein gewaltfreudiger Junge aus ihrer Schule, und seine Gruppe dazu. Diese haben es sich zur Aufgabe gemacht, unsere Loser zu terrorisieren- und es bleibt nicht nur bei kindischen Streichen.Dieser ganze Freundschaftsaspekt und die Hauptfiguren sind das, was mich für das Buch so sehr begeistert hat. Ich habe es geliebt, mit den Kindern Geheimnisse aufzudecken, zu trauern, zu lachen und zu erleben. Natürlich musste ich, so sensibel wie ich eben bin, hier und da auch weinen, was natürlich nur nochmal unterstreicht, wie großartig ES ist.
Erzfeind der Kinder und weiterer Hauptakteur ist Es (wenn ich die Figur meine, schreibe ich Es; meine ich das Buch allgemein, bezeichne ich es als ES). Nachdem ich das Buch gelesen habe und alles überdacht habe, weiß ich immer noch nicht ganz, wie ich einer Person Es erklären könnte. Dieser Clown ist wirklich furchterregend (ich hatte meine Schockmomente während dem Lesen) und verkörpert einen sehr guten Bösewicht.
Das Ende und wie Stephen Kings alles gehandhabt hat, hat mich wirklich beeindruckt. Ich war die ganze Zeit aufgeregt und konnte das Buch oft gar nicht weglegen! Meiner Ansicht nach hat King auch die Geschichte der Loser in der Vergangenheit und 28 Jahre später grandios verbunden- ich war von dem Schreibstil und der Geschichte des Autors erheblich im positivem Sinne erschüttert. Des Weiteren kann ich es kaum erwarten, irgendwann (bald hoffentlich) einen weiteren King zu lesen.
Noch ein Wort zum "Horrorgrad" dieser Story: Ich fand, dass es an einigen Stellen wirklich verstörte Szenen gab, aber es war auch nicht wirklich so schlimm, dass man sich dermaßen erschreckt...eher dass man geschockt ist. Denn nicht nur furchteinflößende Themen erwarten den Leser, sondern auch Szenen (Sex, Szenen mit expliziten Sprachausdrücken), die eher für ein älteres Publikum geeignet sind.
Ich für meinen Teil bin absolut begeistert und kann es kaum abwarten, bis ich im Kino sitze und diesen Film gucke!
5/5 Sterne

Hellooo meine Liebe! :)
AntwortenLöschenDer Blog sieht echt super aus. Hab mich total verliebt- *-* und ich freue mich total, dass du wieder mit bloggen angefangen hast. Bin sehr gespannt auf deine nächsten Posts! :)
Die Rezension ist traumhaft geschrieben und ich stehe echt kurz davor mir das Buch zu kaufen, obwohl ich leider gar keine Horrorfilme gucken kann ohne in Panik auszubrechen (dank The Orphan, früher war es nicht so schlimm). :D
Aber die Geschichte der Freundschaft ist schon wirklich interessant und ich hab einfach Lust mir mal eine eigene Meinung dazu zu bilden. :)
Auf jeden Fall: Welcome Back, hihi!
Ganz viel Liebe x
Sara